Das 1. August Wochenende An diesem Wochenende war wieder mal Hochbetrieb für den Waldstätterbund. Hier eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse. Samstag, 1. August 2009 Obwohl auch dieses Jahr für die Rütlifeier ein „Ticket“, oder wie ich es nenne einen „Gesinnungspass“, benötigt wurde und der Nationalen Jugend somit der Zutritt zum Rütli verboten war bahnten sich sieben junge Eidgenossen einen Weg nach Seelisberg, an dessen Fusse das Rütli liegt. Allesamt mit weissen Hirthemden bekleidet und ein jeder eine Fahne in der Hand versuchten sie, trotz dem hohen Sicherheitsaufgebot von Polizei und privaten Sicherheitsdiensten, das Rütli zu erreichen. Ihr bis anhin friedvoller Marsch aufs Rütli wurde dann aber jäh durch die hohe Polizeipräsenz (oder in den Worten eines Aktivisten: “Mehr Polizisten als Bäume!“) gestoppt. Nach Angabe der Aktivisten wurde seitens der Polizei sogar Gewalt angewendet um z.B. die mitgeführten Fahnen zu entreissen - und dies erst nach dem sich die Aktivisten nicht mehr zur Wehr setzten! Die Folge davon waren mehrere leichte Verletzungen durch Schläge. Staatsgewalt mal hautnah…. Sonntag, 2. August 2009 Auch dieses Jahr traf sich die Nationale Erneuerungsbewegung zu ihrer Eigenen Rütlifeier am Sonntag nach dem 1. August auf der heiligen Wiese. Die Feier verlief wie gewohnt friedlich und ohne unangenehme Zwischenfälle. Begonnen hat die Feier mit einer Trychlergruppe aus der Innerschweiz. Darauf folgten einige Reden, unter anderem auch von einem Waldstätterbund Aktivisten. Er rief die Besucher dazu auf, aktiv an den Geschehnissen mitzuwirken. „ein jeder kann,… Nein! Ein jeder MUSS mithelfen!“ Gleichzeitig zeigte er auf wen oder was es zu bekämpfen gilt, und mit welchen Mitteln wir angreifen können.
Schön anzusehen war auch das kleine Schauspiel welches von freien Aktivisten vorgetragen wurde. Es zeigte eine Kurzfassung des Rütlischwurs von 1291 und so manchem Besucher lief es bei dessen Anblick wohl kalt den Rücken hinunter. Die Feier dauerte rund eine Stunde und lockte trotz des strömenden Regens um die 180 Aktivisten aufs Rütli. Kurzum kann man sagen: Es war ein gelungener Anlass, und wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. Nochmals herzlichen Dank an alle die dem Wetter trotztem und dennoch gekommen sind! Harus! Hier noch der ausführliche Bericht der Partei national ortientierter Schweizer über die Rütlifeier der eidgenössischen Jugend: Klick !
Ein paar Gedanken eines Waldstätterbund Aktivisten zum vergangenen 1. August 2009 Was ist das für eine Zeit? Was ist das für eine Zeit in welcher Hottentotten, Kaffern, Betschuanen, Zambesi, Zulus, Watutas, Matabele und all die anderen am 1. August aufs Rütli dürfen, die jungen Eidgenossen jedoch nicht? Rütli, du Gründungsstätte der Eidgenossenschaft, was haben sie dir nur angetan? Sie haben dich entwürdigt. Doch für uns stehst du immer noch für, wofür du seit je gestanden bist: Als den Ort an welchem unsere Vorväter sich geschworen hatten: Wir wollen sein, ein einig Volk von Brüdern – und weder die Unterkunft noch das Sozialamt für die ganze Welt In keiner Not uns trennen und Gefahr – und weder der Feigheit noch der Selbstsucht verfallen Wir wollen frei sein wie es die Väter waren – und uns weder fremden Recht noch fremdem Unrecht beugen Lieber den Tod als in Knechtschaft leben – und weder vor dem Schläger aus Osteuropa noch vor der Einflussnahme der Amerikanischen Ostküste kuschen Wir wollen trauen auf den höchsten Gott – und nicht verzagen in dieser schwierigen Zeit Und uns nicht fürchten vor der macht der Menschen. – und uns bewusst sein; mit vereinten Kräften schaffen wir es, unser Volk zu befreien! Nirgends wird besser ersichtlich, wem unser Staat dient als am Nationalfeiertag auf der Gründungsstätte unserer Eidgenossenschaft! „Wenn mit Hilfe der Regierungsgewalt ein Volkstum seinem Ende entgegen geführt wird, ist die Rebellion eines jeden einzelnen Angehörigen dieses Volkes nicht nur Recht, sondern Pflicht!“ In diesem Fall besteht die Pflicht zu zivilem Ungehorsam. Ich spende den Aktivisten, welche sich dem Unrecht nicht beugen und dem Rütli seine Bedeutung wiedergeben wollen, Beifall! Mit Hochachtung erfüllt uns ihr Mut, mit Abscheu die Gewaltbereitschaft der Obrigkeit. Gewaltherrschaft - dies ist das treffende Wort für unser heutiges System. O Schweizer Volk, wann siehst du endlich ein, dass unser Staat für dich nichts anderes mehr als Geringschatzung übrig hat? |