Mit diesen Worten sollten keinerlei Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden. Dieser Artikel betrachtet lediglich den Wandel im Denken über stark pigmentierte Menschen.
„Vom dummen, dummen Negerlein“. Diese Worte allein würden heutzutage wahrlich hohe Wellen schlagen: Stutz, Angst, Kreis und Kollegen würden vor Entrüstung laut aufschreien. Da es sich dabei aber um ein Hörspiel von Trudi Gerster handelt, die schon von Generationen Kindern gehört wurde, wollen wir den Sinneswandel der Zensurbehörde mal näher beleuchten.
Dass dunkelhäutige Menschen heute nicht mehr als „Neger“ ("Neger" kommt vom lateinischen und bedeutet "der schwarze Mann") bezeichnet werden dürfen, soll uns an dieser Stelle nicht interessieren. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf die vorangehenden Attribute: Wieso ging man früher davon aus, dass Schwarze dumm sind?
Beim Titel des Hörspiels handelt es sich nämlich keineswegs um einen Einzelfall. So ging beispielsweise auch Kräuterpfarrer Josef Künzle von einer verminderter Intelligenz Dunkelhäutiger aus. Im Bezug auf die Weisheitszähne bemerkt er: „Das Komische besteht darin, dass die intelligentesten Europäer die Weisheitszähne meistens nicht besitzen oder nicht komplett, während die Neger von Afrika meistens alle Weisheitszähne auf sich haben.“[1]
Früher war es also unbestrittene Tatsache, dass Schwarze weniger intelligent sind. Heute lässt sich nur noch selten jemand zu so einer Aussage hinreissen. Durch den höheren Bildungsstandard weiss nämlich heute jeder, dass alle Menschen gleich sind (weshalb auch keine Farbenlehre mehr unterrichtet wird). Und für den Fall, dass jemand diesen Sinneswandel nicht nachvollziehen will, ist die hochoffizielle Eidgenössische Kommission gegen Rassismus auf der Lauer. Und so will dieser Text auch keinesfalls eine verbotene Meinung verbreiten, sondern nur zum Nachdenken anregen. Jeder soll sich seine Meinung selbst machen, denn Pfarrer Chidi Ilechukwu und wie sie alle heissen sind nichts weiter als Einzelfälle und machen noch lange keine Regel…
Wer hat ihn noch nie gehört? Den ultimativen Bestätigungssatz für dieses System? Den Satz, der an Objektivität fast nicht mehr zu unterbieten ist? Ich rede von dem kurzen Satz „Uns geht es doch gut!“ Gerade bei Politikern, mit dem smarten lächeln und dem unterdrückten schlechten Gewissen ist dieser Satz sehr beliebt, schliesslich bestätigt er ja auch, dass seine Partei, das kapitalistische System und er, vollkommen auf dem richtigen Kurs sind.
Doch geht es uns wirklich so gut, wie immer unüberlegt heraus-gesprudelt wird? Was sind den deren Hauptargument, dass es uns so gut geht, dass man quasi den Status Quo so beibehalten solle?
Wir sind uns ja so einiges gewohnt in Sachen Gutmenschentum. Doch das folgende Video über ein „Pixi“-Buch für Schulkinder möchten wir Ihnen doch nicht vorenthalten.
Einige kurze Erklärungen:
zum Rassismus-Vorwurf
Wie man sieht sind die „farbigen“ und die „Kinder mit Migrationshintergrund“ im Buch untervertreten. Unvorstellbar: Die Kinder im Buch sehen alle aus wie Deutsche! (Und das in Deutschland!)
Was der gesunde Menschenverstand eigentlich voraussetzt, kritisieren die Gutmenschen und sehen darin eine Diskriminierung der ausländischen Minderheit.
Klar wird da dann heftig die „Nazi-Keule“ geschwungen und der Verantwortliche gibt kleinbei.
Wenn man sich entschliesst im Ausgang mal den Fahrer zu machen und somit keinen Alkohol zu konsumieren, dann kommt man ab und an auf die Idee, die Leute zu beobachten und sich einige Gedanken machen. Mir ging es neulich so. Es war ein urchiges Fest, irgendwo in der Zentralschweiz. Mehrere hundert, oder gar tausend Besucher waren vor ort. Allesamt Eidgenossen. Es wurde „Trychlät“ und „G’jodlet“ und „tanzt“. Ich blieb an diesem Abend recht lange, weil mir die Stimmung - trotz ausbleibendem Alkoholkonsums - sehr gut gefiel und ich mich, obwohl ich nur sehr wenige Leute kannte, miteinbezogen fühlte. Den ganzen Abend gab es keine Nennenswerte Schlägerei, Sachbeschädigung oder „wüste Worte“. Es war nicht einmal ein Sicherheitsdienst auf dem Platz.
Es gibt auch in der heutigen Zeit noch denkende Menschen in unserer Gesellschaft. Viele machen sich Gedanken über ihren Beruf, ihre Familie, die Politik... Auch die Mitglieder des Waldstätterbundes machen sich oft Gedanken zu bestimmten Sachthemen und um die Zukunft unseres Volkes.
Deshalb hat der Waldstätterbund die „Was denke ich über…“ Serie aufgeschaltet. „Was denke ich über… sind kleine Broschüren die Sie ganz einfach bei sich Zuhause am Computer ausdrucken können.
Alle 2-3 Wochen wird eine neue Broschüre aufgeschaltet. Schauen Sie also regelmässig wieder rein!