Rückblick auf das Kultur- und Erlebniswochenende Am vergangenen Wochenende führte der Waldstätterbund das erste Kultur- und Erlebniswochenende des Jahres 2011 durch. Als Themenschwerpunkt unseres Ausfluges stand die Geschichte der Eidgenossenschaft mit einigen ihrer Kulturstätten und Denkmäler im Programm. Für einige der Teilnehmer fand am Sonntag ein zusätzliches „Sondererlebnis“ statt, auf welches wir im zweiten Teil unseres Berichtes noch eingehen werden. Nun aber zum stattgefundenen Programm: 1. Teil - Samstag Bürglen – Telldenkmal – Tellsplatte Am Samstag Vormittag trafen wir uns im schönen, von gewaltigen Felsmassiven umgebenen Reusstal des Kantons Uri, um das Heimatdorf unseres Volkshelden Wilhelm Tell zu besuchen. Der Besuch des Tellsmuseum musste leider aus dem Programm gestrichen werden, da die Anmeldung beim Museum untergegangen war. So widmeten wir uns dem Ersatzprogramm und gaben einen Rückblick auf die Geschichte von Tell während die Teilnehmer Gebäude, welche aus der damaligen Zeit stammen, besichtigten. Nun ging die Fahrt nach Altdorf zum Telldenkmal. An den Füssen des Ehrendenkmales von Wilhelm Tell und seinem Walter, gab es weitere Wiedergaben aus der Geschichte. Unter anderem wurde das Geschehnis um den Apfelschuss erzählt und die Zusammenhänge zwischen den Eidgenossen und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, in welcher die Eidgenossenschaft während dem längsten Abschnitt ihrer Geschichte bis heute Bestandteil waren, erklärt. Weiter ging die Fahrt zur Tellsplatte, wo ein Besuch der Tellskapelle stattfand. Auch hier wurde den Teilnehmern die Geschichte um das Entkommen von Tell aus dem Schiff Gesslers und die Geschehnisse um dessen Tod in der Hohlen Gasse wiedergegeben. Flüelen – Rütli – Seelisberg Nun ging es wieder weiter nach Plan mit der Schifffahrt von Flüelen auf das Rütli, der Geburtsstätte unserer Eidgenossenschaft. Dort angekommen wurde den Teilnehmern das Rütli gezeigt, sowie die Geschichte rund um den Rütlischwur erzählt. Nach einem Abstecher ins Wirtshaus wurde die Wanderung nach Seelisberg angetreten. Diese Zeit konnte von den Teilnehmer wunderbar genutzt werden sich gegenseitig besser kennen zu lernen und gute Gespräche miteinander abzuhalten. Seelisberg – Aussichtspunkt – Lieder- und Kameradschaftsabend Von Seelisberg aus ging es dann mit den Fahrzeugen weiter zu einem wunderschönen Aussichtspunkt in Emmeten wo man, unserer Meinung nach, die schönste Landschaft der Welt, nämlich die Urschweiz mit dem Vierwaldstättersee bewundern kann. Nur der Nebel konnte den Teilnehmern an diesem Tag den Augenschmaus etwas verschleiern... Mit einem kräftigen Hunger im Bauch ging es dann mit den Fahrzeugen auch an den wohlverdienten Rastplatz weiter, wo auf dem Feuer unsere traditionellen Älplermagronen zubereitet wurden. Der restliche Abend wurde dann wieder im gemütlichen Rahmen mit Gesprächen und gemeinsamen Singen verbracht bis spät in die Nacht. Einige der von weitem angereisten Freunde konnten sich dann anschliessend noch am „Schlafen im Stroh“ erfreuen, während die Innerschweizer zur Übernachtung nach Hause fuhren. 2. Teil - Sonntag Historische Gebäude von Luzern – Löwendenkmal Am Sonntag trafen sich dann noch einige der Teilnehmer vom Samstag, um die historischen Teile der Stadt Luzern, welche sie noch nie sahen, anzuschauen und auch das Löwendenkmal einmal von Nahem zu sehen. Den Teilnehmern wurde des weiteren die Geschichte von jenen Eidgenossen erzählt, welche im Dienste des Königs Ludwig XVI als seine Leibgarde bei der Rovolution Heldenhaft ihr Leben liessen. Diesen Eidgenossen zu Ehren wurde das Löwendenkmal errichtet. Ausgeklungen wurde der Tag bei einem gemeinsamen Mittagessen, mit weiteren Gesprächen. In mitten der Stadtbesichtigung gab es allerdings noch einen Zwischenfall. Als die kleine Gruppe beim Stadtrundgang die Stadtmauern passierte, erfuhren die Anwesenden ein „Erlebnis“ welches eigentlich nicht im Programm stand. Eine rund 30 Personen umfassende Gruppe Vermummter griff die Teilnehmer zuerst Verbal, dann mittels Reizgas und selbstgebauter „Abfallgeschosse“, welche aus toten Tieren und sonstigem Müll bestand an. Vereinzelt griffen diese auch zu körperlicher Gewalt. Die Angreifer entstammen aufgrund ihrer Parolen wohl den Linksextremen Kreisen. An den von jenen Kravallbrüdern mitgeführten Reizgasprays, bei denen es sich um die grossen Flaschen handelte, welche sonst nur für Sicherheitsdienste und die Polizei erhältlich sind, konnte man erkennen, dass dieser Angriff geplant war. In diesem Zusammenhang steht wohl auch ein Telefonat, welches am Samstag tagsüber auf das Infotelefon des Waldstätterbundes getätigt wurde. Ein Mitarbeiter von Radio 3fach Luzern meldete sich und erkundigte sich für den Sonntag wie viele Teilnehmer erwartet würden und wie der Rahmen des Programms sowie die Strecke aussehen würde. Es macht den Anschein, als dient Radio 3fach den linksextremen Kreisen als Dienst für Nachrichtenbeschaffung. Wir vertrauen nun auf die Ermittlungen der Polizei und bedanken uns an dieser Stelle auch für die geleistete Hilfe an diesem Tag. Für uns ist dieses Ereignis eine weitere Bestätigung, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, denn würde jenes Gesindel uns wohlgesonnen sein, hätten wir wohl etwas falsch gemacht. Etwas leid tun uns die „Zivilisten“, welche vor uns im Verlauf des Morgens auch durch jene Bande angepöbelt und angegriffen wurden, obwohl sie nichts mit unserem Anlass zu tun hatten. Das zeigt uns deutlich, dass von den Linksextremisten bei ihrem „Kampf gegen Andersdenkende“ auch Kollateralschaden in Kauf genommen wird. Auch die Tatsache, dass sich jene Personen vermummen müssen zeigt offenbar, dass sie für ihre politischen Ansichten und ihre Taten weder mit dem Gesicht einstehen, noch Verantwortung übernehmen wollen. Diesbezüglich können sie ihren Vorbildern aus den 30er und 40er Jahren wohl nie das Wasser reichen. Ansonsten blicken wir auf ein gelungenes Wochenende zurück mit vielen schönen Stunden und Erlebnissen. Bedanken möchten wir uns speziell bei den Freunden, welche einen weiten Weg auf sich nahmen und wir freuen uns bereits heute auf das nächste Kultur- und Erlebniswochenende. Zum Medienbericht |